Die Wewelsburg in Büren, ursprünglich errichtet im 17. Jahrhundert, sollte in Ostwestfalen – dem vorgeblichen Zentrum eines vermeintlich „ewigen Germanentums“ – als Versammlungsort der höheren SS-Führung dienen. Der entsprechende Umbau wurde aber nie abgeschlossen.

1941 wurde ein eigenes Konzentrationslager eingerichtet, die Häftlinge wurden zur Arbeit an dem Bau gezwungen. In dem Lager kamen 1.285 der 3.900 inhaftierten Menschen infolge von Hunger, Kälte, Krankheiten oder Misshandlungen ums Leben. 56 Menschen wurden von der Gestapo exekutiert.

Die Wewelsburg entwickelte sich nach dem Krieg zu einem wichtigen Anlaufpunkt für die extreme Rechte. Besondere Bedeutung erlangte dabei ein von der SS in den Boden des Nordturms eingelassenes Sonnenrad, welches zum Erkennungssymbol Rechtsextremer weltweit avanciert.

Das Kreismuseum Wewelsburg mit seiner Erinnerungs- und Gedenkstätte dokumentiert die Geschichte der Burg und macht sie der Öffentlichkeit mit einem umfangreichen pädagogischen Programm zugänglich.

Medienprodukte der Jugendlichen

Bei den vorliegenden Videos handelt es sich um Schüler*innenprojekte. Sie können kleinere Fehler beinhalten.

Die Wewelsburg: Das KZ-Niederhagen

In diesem kurzen Film setzen sich Marius und Falk mit den Opfern des KZ-Niederhagen auseinander.  Sie gehen dazu auf das Lager an sich ein und besuchen das Mahnmal sowie die Überreste des KZ. Abschließend zeigen die beiden kurz Opferperspektiven.

 

Die Wewelsburg in der NS-Zeit: Geschichten zu KZ-Häftlingen

In diesem Film setzen sich Ceren und Acelya mit der Geschichte der Wewelsburg auseinander. Im Anschluss gehen die beiden auf verschiedene Geschichten und Perspektiven der Häftlinge des KZ ein und setzen sich mit diesen detaillierter auseinander.